Peter Sitt
Veranstaltungsmanagement
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Peter Sitt, und ich war der erste Veranstaltungsmanager an der HCU in der HafenCity.
Wann waren Sie an der HCU tätig?
Vom 1.9.2012 bis zum 14.12.2019.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich beschreiben?
Mit dem Umzug in das neue Gebäude in die HafenCity im Februar 2014 habe ich in eigener Regie das Veranstaltungsmanagement aufgebaut und Strukturen geschaffen. Während dieser Zeit entwarf ich unter anderem ein internes und externes Veranstaltungshandbuch. Das wissenschaftliche Personal und die Studierenden beriet ich bei der Planung ihrer Veranstaltungen und stand auch vor Ort als Hilfe zur Verfügung. Bei hauseigenen Symposien und Kongressen unterstützte ich in der Regel die Professorinnen und Professoren, indem ich oft die Koordination aller Beteiligten inklusive externer Dienstleister übernahm.
Was bedeutet die HCU für Sie, und was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
Die HCU war für mich weit mehr als nur ein Arbeitsplatz. Es war ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen akademischem Aufbruch und dem enormen Interesse seitens Politik und Stadtgesellschaft. Besonders die Anfangszeit in der HafenCity war sehr intensiv: Wir waren der neue Magnet der Stadt, was sich in einer Flut an politischen Veranstaltungen widerspiegelte. Jedes Event war ein Statement für die Relevanz dieser Universität.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Der HCU wünsche ich für die Zukunft weiterhin die Strahlkraft, um Wissenschaft, Politik und Gesellschaft an einem Tisch zu vereinen. Den Studierenden wünsche ich vor allem eines: Dass ihr die HCU als eure Bühne begreift. Habt keine Angst vor großen Fragen, vernetzt euch über eure Fachbereiche hinaus und nutzt diesen besonderen Ort, um eure Spuren in der Welt zu hinterlassen. Bleibt neugierig, bleibt kritisch und vor allem: Habt eine großartige Zeit an eurer HCU!
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Schnittstelle, denn es beschreibt perfekt meine Funktion zwischen HCU, Politik und Stadt.
Udo Ahrend
Einkauf
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Udo Ahrend. Ich bin als Sachbearbeiter im Einkauf tätig, im Referat Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Einkauf.
Seit wann sind Sie in der HCU tätig?
2007 habe ich angefangen, damals noch in der City Nord in einer anderen Funktion. Wir haben dort die Infothek aufgebaut – ein etwas anderes Konstrukt als jetzt, aber die Ursprünge haben wir gelegt. Seit 2009 bin ich im Einkauf und habe auch diesen Bereich mit aufgebaut.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich beschreiben?
Mein Arbeitsbereich ist die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen, also allem, was eine Hochschule so braucht. Vom Hasenkostüm über Pilze bis zur DVocean, dem Vermessungsboot der HCU, war eigentlich alles dabei. Es gibt vermutlich nicht viel, was wir noch nicht eingekauft haben.
Was bedeutet die HCU für Sie, und was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
20 Jahre sind für eine Hochschule im Verhältnis relativ wenig, aber man kann sagen: Das Kind ist jetzt erwachsen. Wir sind nicht mehr im Welpenalter. Dadurch, dass ich seit 2007 dabei bin – 2006 wurden wir gegründet, also ein Jahr nach der Gründungsphase bin ich dazugekommen – habe ich den Weg der HCU begleitet und stellenweise beim Entstehen mitgewirkt. Es ist ein bisschen wie ein Kind, das man begleitet, wenn es langsam groß wird.
Meine persönliche Verbindung zur HCU ist, dass ich hier eine Frau kennengelernt habe, die ich später dann geheiratet habe. Sie arbeitet noch hier. Es ist also auf jeden Fall eine persönliche Verbindung da.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Der Weg, den die HCU gerade geht, ist ingesamt ein guter. Nicht nur in Lehre und Forschung. Wir haben eine Weihnachtsfeier, wir haben Veranstaltungen wie den HafenCity Run. Das sind Zeichen, dass die HCU etwas macht, auch für die Mitarbeitenden. Da wünsche ich mir noch mehr. Und ich wünsche mir, dass bei solchen Veranstaltungen mehr Menschen kommen, um zu netzwerken und miteinander zu reden.
Und Farbe – das meine ich tatsächlich visuell. Es gibt viele große graue Betonflächen hier. Was spricht zum Beispiel gegen Wandbegrünung oder Raumbegrünung im Allgemeinen? Farbe braucht der Mensch, und Farbe kann eine Menge bewirken.
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Zwei Worte hätte ich: abwechslungsreich und überraschend.
Abwechslungsreich – von dem Hasenkostüm über die Pilzgeschichte bis zum Vermessungsschiff. Das sind echte Ligen und interessante Sachen. Und die Überraschungen, die bleiben tatsächlich auch nicht aus. Zum Beispiel habe ich eine Publikation auf den Weg gebracht und wurde in dem Werk in der Danksagung erwähnt. Das kam überraschend und unerwartet. Das hat mich sehr gefreut.
Dr. Nicole Podleschny
Referentin Medien & Didaktik
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Nicole Podleschny. Ich bin als Referentin für Medien und Didaktik in der IT angesiedelt und seit einigen Monaten die kommissarische stellvertretende IT-Leitung. Außerdem bin ich Personalratsvorsitzende des Personalrats an der HCU.
Seit wann sind Sie in der HCU tätig?
Meine Kollegin und ich sind beide im Januar 2020 gekommen, also ganz kurz vor Corona. Das war schon etwas hart, da die Uni drei Monate später quasi leergefegt war.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich beschreiben?
Das Team Medien & Didaktik ist im sogenannten Third Space tätig, also weder der Forschung, noch der Lehre, noch der Verwaltung zugeordnet. Wir agieren als eine Service-Einrichtung für Lehrende und wir unterstützen dabei, die Qualität der Lehre zu verbessern.
Was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
20 Jahre – das ist für eine Universität gar keine so lange Zeit. Aber es ist toll, an so einer jungen, dynamischen Universität zu arbeiten.
Ich beneide manchmal meine Kolleginnen und Kollegen, die schon länger da sind und von den „alten Zeiten“ erzählen können. Auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass ich noch länger an der HCU bleibe.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Ich wünsche der HCU, dass sie ihre so positive Stimmung bewahrt und weiterhin so zukunftsorientiert bleibt, auch wenn wir natürlich vor einigen Herausforderungen stehen. Und natürlich ganz viele Studierende, die sich an der HCU wohl fühlen und ganz viel aus ihrem Studium mitnehmen. Und dass wir ein bedeutendes Forschungszentrum für all die Fragen sind, die unsere Gesellschaft und unsere Umwelt gerade bewegen. Das ist, glaube ich, ein schöner Ausblick.
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Es lässt sich nicht auf ein Wort reduzieren, es sind mindestens drei Aspekte. Zunächst einmal: keine Langeweile. Hier kommt einfach nie Langeweile auf. Außerdem: kontinuierliche Veränderung. Und das Allerbeste: Ich habe das Gefühl, mit Kolleginnen und Kollegen und Freundinnen und Freunden zusammenzuarbeiten.
Dana Grenz
Mensa
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Dana Grenz und ich arbeite in der Mensa HCU des Studierendenwerks Hamburg. Ich bin tatsächlich von Anfang an mit an Bord, also schon 20 Jahre.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich beschreiben?
Ich bin in der Produktion tätig und unter anderem für leckere und hübsche Desserts zuständig. Viel Spaß bringt mir auch der Kontakt mit unseren Gästen, wenn ich in der Ausgabe oder im Kassenbereich arbeite.
Was bedeutet die HCU für Sie und was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
Die HCU ist mein Arbeitsplatz, der mir sehr wichtig ist. Ich findes es schön, dass es die Uni gibt und Studierende hier ihre Ausbildung in diesen Fachrichtungen machen können.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Weiter so! Ich wünsche nochmal 20 erfolgreiche Jahre!
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Freude!
Prof. Dr. Joachim Thiel
Stadtökonomie und Regionalforschung
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Joachim Thiel, und meine Position nennt sich §17-Professor für sozialökonomische Stadt- und Regionalforschung. Ich arbeite als Mitarbeiter am Arbeitsgebiet Stadt- und Regionalökonomie.
Seit wann sind Sie in der HCU tätig?
Von der ersten Sekunde an. Ich war vorher an der TU Harburg in der Stadtplanung, habe dort promoviert und war als Postdoc tätig. Dann bin ich in den ersten Jahren gleich an zentraler Stelle der HCU tätig gewesen. Ich bin für vier Jahre von einer wissenschaftlichen auf eine Verwaltungsposition gewechselt und war Referent für Wissenschaftsangelegenheiten im ersten Präsidium.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich und Ihren persönlichen Bezug zur HCU beschreiben?
Fangen wir mit dem Einfachsten an: Ich mache Lehrveranstaltungen im Studiengang Stadtplanung, manchmal ist auch Kultur – Digitalisierung - Metropole dabei, manchmal auch Urban Design. Ich betreue dort Projekte und bin an Vorlesungen unterschiedlicher Kernveranstaltungen beteiligt. Außerdem betreue ich relativ viele Abschlussarbeiten.
Dann arbeite ich an eigenen Forschungsthemen, im Moment jedoch an keinem drittmittelfinanzierten, eigenen Forschungsprojekt. Das hat damit zu tun, dass Herr Grabher gerade kurz davor ist, in den Ruhestand zu gehen, und ich noch nicht genau weiß, wie es im Anschluss weitergeht.
Und der dritte Punkt, der relativ wichtig ist: Ich bin als einer der sogenannten Principal Investigators im Graduiertenkolleg Urban Future-Making, bin da aktuell in fünf Promotionsverfahren eingebunden und beteilige mich am Rahmenprogramm. Bis letztes Jahr war ich auch stellvertretender Sprecher des Kollegs.
Dadurch, dass ich im ersten Profilbildungsprozess der HCU als rechte Hand des Präsidenten in relativ zentraler Position tätig war, ist die HCU auch so ein bisschen mein Baby. Daher ist mein Interesse, dass es der Hochschule gut geht, relativ hoch. Ich war auch sechs Jahre im Personalrat, und umso mehr hat es mich dann auch besorgt, dass die Kultur in der HCU zwischenzeitlich so schwierig war und dass es so wenig Wertschätzung akademischer Arbeit gab. Dass man das Gefühl hatte, wir werden wie eine Behörde behandelt.
Was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
Es ist erstaunlich, dass es jetzt schon 20 Jahre sind. Das sind 20 Jahre meiner beruflichen Laufbahn. 1997 bin ich an die TU Harburg gekommen, 9 Jahre später wurde die HCU gegründet und seitdem sind es 20 Jahre. Mehr als zwei Drittel meines beruflichen Lebens habe ich in dieser Organisation verbracht und da entsteht natürlich eine Verbindung, zumal ich in der Anfangsphase an der strategischen Entwicklung mit beteiligt war. Es bedeutet also eine ganze Menge, weil es wirklich Teil meines Lebens ist.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Stabilität und die Möglichkeit, sich möglichst frei zu entwickeln. Und eine Kultur, die den vielen tollen Menschen, die es hier gibt, auf allen Ebenen gerecht wird. Eine Kultur der Wertschätzung, des gemeinsamen Ausprobierens, eine Kultur des gemeinsamen Nach-vorne-Blickens und ein anständiger Umgang miteinander.
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Immer wieder überraschend, leidenschaftlich und doch irgendwie auch warm.
Marcus Illguth
Baulabor
Wer sind Sie, und in welcher Funktion sind Sie an der HCU tätig?
Mein Name ist Marcus Illguth und ich bin Leiter der Baulabore und der Werkstätten. Dort bin ich zuständig für den reibungslosen Betrieb und die Entwicklung dieser Einrichtungen.
Seit wann sind Sie an der HCU tätig?
Ich bin nun seit fast 10 Jahren an der HCU und kenne das jetzige Gebäude noch aus einer Zeit wo ringsherum nur Baugruben waren.
Können Sie nochmal genauer Ihren Arbeitsbereich beschreiben?
Mein Tätigkeitsbereich ist die Labor- und Werkstattleitung und auch ein wenig „Mädchen für alles" sein. Die Organisation des Betriebs, die Entwicklung und der Ausbau sowie die Beschaffung von Material. Aber auch die Beratung hinsichtlich experimenteller Fragestellung, z.B. wie können wir versuchstechnische Untersuchungen durchführen und mit welchen Möglichkeiten, die wir haben. Außerdem ist natürlich auch ein bisschen Lehre dabei, sowohl Praktika als auch Vorlesungen.
Was bedeutet die HCU für Sie und was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie?
Meine persönliche Verbindung zur HCU ist, dass ich hier in gewissen Grenzen den Freiraum habe, meine Neugier zu befriedigen und Kreativität auszuleben.
Das 20-jährige Jubiläum, also schon die Ankündigung der Feier, hat mir erst einmal bewusst gemacht, dass ich schon 10 Jahre dabei bin und auch die Hälfte dieser Zeit mitgestalten durfte. Das fand ich auf der einen Seite interessant und auf der anderen Seite auch etwas erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht.
Die HCU hat sich in 20 Jahren auf jeden Fall weiterentwickelt. In meiner Zeit hier habe ich unterschiedlichste Persönlichkeiten in der Leitung der HCU, der Verwaltung oder dem Wissenschaftsbereich erleben dürfen. Im Bereich Labore und Werkstätten habe ich selbst vier Mitarbeiter:innen in den Ruhestand verabschieden und acht Mitarbeiter:innen einstellen können. Zudem konnten wir sehr viel neue Ausstattung anschaffen, sodass wir wirklich auf einem super Niveau stehen und auch für die Zukunft gerüstet sind.
Was wünschen Sie der HCU für die kommenden 20 Jahre?
Was ich der HCU wünsche, ist, dass sie ein kleiner, aber feiner Ort bleibt. Wir müssen uns nicht mit großen Universitäten messen, sondern unsere Stärke ausspielen. Und unsere Stärke ist, dass wir an einem Ort mit unterschiedlichen Disziplinen nah beieinander sind und schnell neue kreative Ideen entwickeln können. Ich wünsche der HCU, dass das so bleibt und wir Kreativität und Interdisziplinarität ausleben können.
Gibt es ein Wort, das Ihre Zeit in und mit der HCU am besten beschreibt?
Für mich ist es das Wort „Expedition“. Warum? Weil es jeden Tag etwas Neues gibt. Man weiß nie, wo es hinführt.